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Interview mit Alexander Hoyer

Dankebox - Die neue Art Danke zu sagen

Du möchtest dich gerne bei jemandem mit einer kleinen Geste bedanken? Ob Familienmitglied, Freund, Geschäftspartner oder Kunde, in der Dankebox ist für jeden etwas dabei. Hochwertige und persönliche Inhalte ganz unkompliziert bestellen, Grußkarte personalisieren und jemandem eine Freude machen. Alexander Hoyer, Gründer und Geschäftsführer von dankebox.de erzählt uns, was so besonders an der Dankebox ist und wie sie entstanden ist.  

Kurz und knapp, was ist die Dankebox?

Dankebox ist die neue Art, Danke zu sagen. Sie ermöglicht maximale Wertschätzung des Beschenkten bei wenig Aufwand für den Schenkenden.

 

Was ist in der Box enthalten?

Wir bieten zur Zeit vier Inhalte an: Mediterrane Köstlichkeiten mit Olivenöl und Fleur de Sel aus Griechenland, einen Premium Darjeeling mit Edelstahl-Teesieb, handgemachte Pralinen und einen sehr leckeren Fruchtaufstrich. Neben den Produkten hat jede Box eine individuelle Grußkarte, die der Absender personalisieren kann, sowie ein kleines Booklet, das die Hintergrundgeschichte zu dem jeweiligen Produkt erzählt. Bei uns steht die Geste des Danke sagens und der Wertschätzung im Vordergrund. Die Produkte sollen diese persönliche Geste durch ihre hochwertige Qualität unterstützen.

Firmenkunden haben bei uns sogar die Möglichkeit ihr Logo auf die Karte drucken zu lassen oder die Box farblich mit ihrem Unternehmen abzustimmen sowie die gesamte Logistik an uns outzusourcen.

 

Erzähl‘ uns die Entstehungsgeschichte eurer Idee. Womit hat das Ganze angefangen und welche Schritte seid ihr bis hierher gegangen?

Mein Geschäftspartner und ich hatten während unseres Studiums bereits ein bisschen Gründerluft geschnuppert. Nachdem wir dann auf anderen Wegen Berufserfahrung gesammelt haben und ich in der Werbebranche meine kreative Ader entdeckt habe, haben wir uns zusammengesetzt und beschlossen, dass wir etwas Eigenes auf die Beine stellen wollten. Wir wollten etwas machen, das die Menschen verbindet, sie näher zusammenbringt.

Die heutige Welt ist so digital geworden, virtuelle Likes und Glückwünsche, alles wird immer schnelllebiger und anonymer – wir wollten in eine andere Richtung gehen. Eine analoge Geste zum Anfassen. Mit hoher Wertschätzung, aber so einfach zu bestellen und individualisieren, wie man es aus der modernen, digitalen Welt kennt.

Nach der Ideenfindung haben wir Anfang 2016 den Entschluss gefasst, zu gründen. Seitdem haben wir uns intensiv mit dem Produktdesign und der Produktentwicklung beschäftigt. Mit den Inhalten, dem Konzept und der Logistik dahinter. Und natürlich betriebswirtschaftlichen Themen wie Recht & Finanzen. Im Oktober 2016 sind wir dann mit unserem Onlineshop an den Markt gegangen und haben parallel begonnen Geschäftskunden für den B2B Bereich anzusprechen. Gerade zum Weihnachtsgeschäft kam das besonders gut an, weil die Kunden nicht nur ein einzigartiges und hochwertiges Produkt erhalten haben, sondern sich auch den Stress, der mit Logistik, Versand und Personalisierung verbunden ist, ersparen konnten.

 

Wie sehen eure nächsten Schritte aus. Wollt ihr euch mehr auf den B2B oder auf den B2C Bereich konzentrieren?

Wir wollen gerne beide Märkte bedienen. Wir glauben, dass die Dankebox das Potenzial hat im Privatkundenbereich das Geschenk zum Danke sagen zu werden. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass hierzu eine kommunikative Durchdringung des Marktes mit reichweitenstarken Kampagnen nötig ist, um die Dankebox im Privatbereich bekannter zu machen. Deshalb sehen wir Geschäftskunden als guten Treiber,  um Menge und Bekanntheit aufzubauen und letztlich auch Umsätze zu generieren. Daraus möchten wir dann in Werbemaßnahmen für den Privatbereich investieren, um die Markenbekanntheit und Distribution zu erhöhen und über Pull-Effekte auch für den Handel attraktiv zu werden. Parallel führen wir auch Gespräche mit Business Angels und Investoren und haben das Ziel unser Sortiment noch weiter auszubauen. 

Was unterscheidet euch von der Konkurrenz?

Traditionelle Wege Danke zu sagen, gibt es bereits ein paar. Da sprechen wir jedoch über industriell gefertigte Schokolade aus dem Supermarkt oder vom Blumenhändler, auf der Danke draufsteht. Das war es dann schon mit der Wertschätzung.

Wir gehen hier einen Schritt weiter. Von der Haptik der Verpackung über die Personalisierung der Grußkarte bis hin zur hohen Wertigkeit der Inhalte spricht jedes Detail unserer Idee Wertschätzung. Wir arbeiten mit kleinen Manufakturen, Familienbetrieben und Handwerksbetrieben zusammen, die ebenfalls Wertschätzung in ihre Produkte legen und transportieren sie so weiter.

Klein, aber fein – das ist unser Motto bei den Geschenken.

Um die Kundenbedürfnisse und unseren eigenen Anspruch zu erfüllen, haben wir sehr viel Recherchearbeit investiert, damit wir die richtigen Produkte für unsere Boxen finden. Die Inhalte der Boxen erzählen eine Geschichte im Kopf des Empfängers. So bekommen wir zum Beispiel unsere Pralinen von einem fast 100 Jahre alten Familienbetrieb, der diese mit natürlichen Inhaltsstoffen herstellt. Schweizer Grand Cru Schokolade, selbstgemachter Krokant und echte Himbeeren, um nur einige zu nennen. Die Pralinen sind komplett vom Kern gearbeitet und werden dann von Hand mit Schokolade überzogen. Ganz anders als die gefüllten Hohlkörper, die man aus dem Handel kennt. Unser Olivenöl und Fleur de Sel kommt aus Griechenland, wo zwei Brüdern selbst Oliven anbauen und in der eigenen Mühle sofort nach der Ernte kaltpressen. Das Salz wird an einem der saubersten Flecken des Mittelmeers handgeschöpft. Solche Geschichten sollen dem Empfänger der Box zeigen, dass er etwas ganz Besonderes verdient hat und ihn in seinem stressigen Alltag in einen kleinen „Kurzurlaub“ entführen. 

 

Du kommst ursprünglich aus Hannover, warum hast du dich für einen Firmensitz in Düsseldorf entschieden?

Ich habe mich tatsächlich in die Stadt verliebt. Der rheinländische Lebensstil erinnert mich sehr an den mediterranen, den ich als halber Grieche im Blut habe. Die Düsseldorfer haben so eine Lebens- und Genussfreude, Zwischenmenschlichkeit hat einen hohen Wert und die Menschen gönnen sich gerne etwas Gutes. Schönheit und Ästhetik wird ebenfalls großgeschrieben. Daher denken wir, dass Düsseldorf der ideale Startplatz für die Dankebox ist. Außerdem boomt die Startup-Szene: Über Netzwerktreffen oder Veranstaltungen in Co-Working-Spaces konnte ich viele Kontakte knüpfen. Der Support der Stadt ist toll und auch mit Investoren kommt man schnell in Kontakt.

Die starke Gründerszene halte ich für einen wichtigen Aspekt. Denn als Gründer bewegst du dich am Anfang in einem ganz normalen Umfeld. Deine Freunde sind meist Arbeitnehmer, sie haben eine „gesunde Skepsis“ gegenüber dem Gründen. Sicherheit ist ihnen teilweise mehr Wert, als etwas Eigenes zu probieren, denn man könnte ja scheitern. Diese Vorsicht mag durchaus berechtigt sein, aber wenn man sich davon beirren lässt, scheitert man bereits daran, es überhaupt versucht zu haben. In der Gründerszene gibt es dagegen einen ganz anderen Spirit. Es weht ein Wind, in dem Kreativität, Mut und auch Risiko etwas ganz Normales sind. Und das motiviert unheimlich und gibt dir auch einen gewissen Glauben, dass du es auch schaffen kannst.

 

Was ist eure langfristige Vision für die Dankebox?

Wir möchten dabei helfen, dass die Menschen sich gegenseitig öfter „Danke“ sagen.

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