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Interview mit Gründer Maurice Eisterhues

TorAlarm - Tormeldungen in Echtzeit

Von der Idee bis zum fertigen Endprodukt in den Appstores, Maurice Eisterhues, Gründer und Geschäftsführer von TorAlarm, erzählt uns wie seine App groß geworden ist. Was waren die einzelnen Programmierungsschritte und was ist in puncto Werbung zu beachten? Seht selbst!

 

Konntet ihr selber programmieren oder musstet ihr euch die Programmierung einkaufen?

Ja, sowohl mein Bruder als auch ich konnten selber programmieren. Wir haben TorAlarm damals als Hobby gestartet. Wenn wir das technische Know-how nicht mitgebracht hätten, wäre das Projekt niemals umgesetzt worden. 

 

Wie lange hat die ursprüngliche Programmierung der App gedauert? 

Das ging relativ schnell. Wir haben damals einfach drauf los programmiert und innerhalb von 3 bis 4 Wochen die erste iOS Version fertiggestellt. Die erste Android Version haben wir dann erst ein paar Monate später gelaunched. Mittlerweile arbeiten wir permanent an der Verbesserung und Optimierung unserer Services und Apps. Diese haben wir in den letzten 4 Jahren mehrfach neu programmiert, um auf den neuesten Stand der Technik zu bleiben.

 

Habt ihr sie direkt mit allen Funktionalitäten herausgebracht, die sie auch jetzt schon hat? 

Nein, die erste Version unserer App war sehr einfach gehalten. Sie beinhaltete lediglich Daten für die 1. und 2. Bundesliga, keine Torschützen und auch keinerlei Grafiken wie Vereinsembleme usw. Mittlerweile ist unsere App für IOS, Android, Windows Phone, Amazon verfügbar und deckt mehr als 30 europäische Ligen und Wettbewerbe ab.


Wie funktioniert denn eigentlich die Integration in die Appstores praktisch? 

Sobald die App fertig programmiert ist, wird sie in die entsprechenden Stores hochgeladen. Hierbei ist wichtig, dass man die jeweiligen Richtlinien beachtet. Bei den meisten Stores (z.B. Apple AppStore) muss die App dann einen Reviewprozess durchlaufen. Dies kann unter Umständen ein paar Tage oder gar Wochen in Anspruch nehmen. Man sollte also genügend Zeit dafür einplanen.

 

Wie habt ihr die App so gepusht, dass die Leute sie gefunden haben? 

Wir sind eigentlich fast ausschließlich organisch gewachsen. In der Anfangszeit haben wir einmal Werbung in einem App-Blog für kleines Geld geschaltet. Das hat damals unheimlich gut funktioniert. Wir haben dadurch viele tausend neue Nutzer gewinnen können. Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Mittlerweile funktionieren diese Plattformen nicht mehr so gut und es ist vergleichsweise teuer geworden, neue Nutzer durch Werbung zu gewinnen.

 

Ihr finanziert eure App über Werbung. Wie funktioniert das genau? Müssen die User auf die Werbung tippen, damit ihr Geld verdient, oder reicht die Anzeige? Und wie hoch ist der Prozentsatz derer, die auf die Werbung tippen? 

Wir arbeiten da mit verschiedenen Partnern zusammen, sodass uns im Laufe der Zeit verschiedene Modelle begegnet sind. So gibt es z.B. Festpreise,  Abrechnungen nach Einblendungen, Abrechnungen nach Klicks oder Abrechnungen nach Kundenregistrierungen. Letztendlich ist das aber alles eine Sache der Performance. Wenn der Werbetreibende beispielsweise nach Klicks bezahlt, die Nutzer tausende Male klicken und kein einziges Produkt verkauft wird, so wird dieser Kunde wahrscheinlich nicht nochmal buchen.


Habt ihr Einfluss darauf welche Anzeigen angezeigt werden? 

Da wir die Werbeflächen nicht selber verkaufen sondern mit diversen Agenturen zusammen arbeiten, haben wir aktuell keinen direkten Einfluss darauf, welche Anzeigen bei uns ausgespielt werden. Wenn uns eine Anzeige jedoch nicht gefällt und wir der Meinung sind, dass diese nichts in TorAlarm zu suchen hat, teilen wir dies umgehend der entsprechenden Agentur mit.

 

Ihr habt eure App bewusst auf die Torergebnisse fokussiert, gibt es dennoch weitere Entwicklungsstufen? Plant ihr die App für weitere Sportarten? Was sind eure Pläne? 

 

Ich denke, dass dieser starke Fokus Teil unseres Erfolgsrezeptes ist. Für alle zukünftigen Updates liegt die oberste Priorität darin, unser einfaches Konzept beizubehalten. Eine Ergänzung für weitere Sportarten ist nicht vorgesehen. Im nächsten Schritt wollen wir mit TorAlarm in anderen europäischen Ländern Fuß fassen.

 

Fußballfan? Na dann hier entlang.