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Interview mit Dirk Franzke von reifenwechseldich

reifenwechseldich - der mobile Reifenwechsel vor deiner Haustür

Wer kennt es nicht. Die Jahreszeiten ändern sich und schon müssen die Reifen wieder gewechselt werden. Aber! Keine Zeit oder keinen Termin mehr in der Werkstatt bekommen? Kein Problem mit reifenwechseldich, dem mobilen Reifenwechsel vor deiner Haustür!

 

In welchem Rahmen ist reifenwechseldich entstanden?

reifenwechseldich ist eine Marke der 4WHEELS IT Solutions GmbH, welche wiederum eine Schwestergesellschaft der 4Wheels Services GmbH ist. 4WHEELS betreibt Räderhotels in ganz Deutschland, sie lagern Reifen ein und übernehmen somit den Logistikteil von Autohäusern. Im August 2015 wurde die 4WHEELS IT Solutions gegründet, ein Corporate Lab, das innovative und führende Geschäftsmodelle mit Spezialisierung im Bereich Reifenservice entwickelt und diese unter der Marke vereint.

reifenwechseldich war das erste Geschäftsmodell, das in diesem Rahmen groß geworden ist.

 

Was ist reifenwechseldich?

Ein Premium Onlineservice für mobilen Reifenwechsel. Der Kunde bucht in wenigen Schritten einen Reifenwechsel, der dann von professionellem und geschultem Personal direkt vor seiner Haustür durchgeführt wird. Der Vorteil an reifenwechseldich ist seine Flexibilität und Stressfreiheit. Wenn sich beispielsweise das Wetter abrupt ändert, hat der typische Autofahrer oft das Problem keinen Termin mehr bei den Werkstätten zu bekommen. reifenwechseldich ist innerhalb von 24 Stunden vor Ort und übernimmt den Reifenwechsel.

 

Was hat sich seit August letzten Jahres so getan?

Im März 2016 sind wir nach einer Planungsphase in Düsseldorf gestartet. Gerade für den Privatkundenbereich hat sich der Service als besonders beliebt erwiesen. Also haben wir uns in der Herbstphase auf die Städte Berlin und Hamburg ausgeweitet. Auch damit sind wir so erfolgreich, dass wir im aktuellen Roll Out für das Frühjahr 2017 planen in sieben neue Regionen/Großstädte Deutschlands zu gehen und unseren Service anzubieten.

Gleichzeitig kooperieren wir mit Autohäusern und übernehmen in White Label Lösungen den mobilen Radwechsel bei Flottenkunden.

 

Dann ist reifenwechseldich quasi eins von vielen Projekten, an denen ihr hier im Corporate Lab arbeitet?

Ganz genau. Wir haben es mit einer Vielzahl von digitalen Geschäftsmodellen zu tun. Es geht bei uns immer um Reifen (-spezialisierung) und die Automobilindustrie im Allgemeinen. Wir sind kein klassisches Startup, das sich nur auf ein Geschäftsmodell konzentriert.

 

Wie sieht eure Konkurrenz aus? Sind das die typischen Autowerkstätten?

 Wir sehen in den Autowerkstätten keine Konkurrenz – sondern pflegen seit Jahren eine enge Beziehung. In gemeinsamen Kooperationen verfolgen wir das übergeordnete Ziel, eine simple und effiziente Dienstleistung für den Endkunden zu schaffen.

 

Kommen wir zu eurer Arbeitsweise hier im Corporate Lab. Ihr seid von eurem eigenen Büro auf den Factory Campus gezogen. Was war der Grund dafür?

Wir haben uns bewusst dafür entschieden auf den Factory Campus zu ziehen. Gegenseitiges Helfen, Netzwerken, Veranstaltungen und Pitch Events an einem zentralen Ort zu haben und an Meetups teilzunehmen ist uns sehr wichtig.  Ich glaube, dass gerade hier dieses Netzwerk und diese Atmosphäre geschaffen werden. Wir wollen weg von dieser angestaubten Zusammenarbeit mit Werbeagenturen und lieber junge, neue Unternehmen kennenlernen. Das bietet uns der Factory Campus.

 

Wo soll die weitere Reise hingehen? Was ist eure Vision?

Im Lab geht es um die Entwicklung von innovativen Geschäftsideen rundum Reifen. Das Ganze mit der 4Wheels Gruppe zu vereinen, die strategische Marktführerschaft ausbauen und für Kunden etwas Neues zu entwickeln, ist unser obergeordnetes Ziel von allem, was wir hier machen.

Bei reifenwechseldich geht es um Stressreduzierung beim Radwechsel. Wir wollen, dass die Dienstleistung bequemer wird und somit eine neue User Experience schaffen.

 

Hast du einen Tipp für Neugründer oder Gründungsinteressierte? Worauf sollte man besonders Wert legen?

 

Man sollte die notwendige Leidenschaft und Überzeugung für seine eigene Geschäftsidee mitbringen. Im zweiten Schritt sollte man sich dann das richtige Netzwerk suchen. Eine Kombination aus jungen, ehrgeizigen Gründern, welche auf das Wissen von erfahrenen Unternehmern zurückgreifen können, halte ich für ideal.  Egal ob Investoren, Kooperationspartner, Dienstleister, der Austausch über mögliche Schritte und Entwicklungen ist das A und O. Ich denke es ist der falsche Weg sich in ein stilles Kämmerchen zurück zu ziehen, an einer Idee zu tüfteln und irgendwann festzustellen, dass niemand das Produkt haben möchte.  Wir sprechen von Anfang an mit unseren Geschäftspartnern und Kunden, fragen nach ihrer Meinung und passen unsere Produkte dementsprechend an.