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helpcheck - justice as a service

Lebensversicherung widerrufen? helpcheck hilft!

Peer Schulz, Gründer von helpcheck, hat uns in einem Interview erklärt, wie und mit welcher Idee helpcheck entstanden ist.
Kurz und knapp – Was ist/macht helpcheck? helpcheck ist ein digitales Verbraucherportal. Als erstes Thema sind wir mit dem Widerruf von Lebens- und Rentenversicherungen gestartet. Hier haben Millionen Versicherte die Möglichkeit tausende Euro aus Ihrer Versicherung zurückzufordern. Auch wenn diese bereits gekündigt wurde.

Und wer bist du? Stell dich doch einmal vor und erzähle uns, was deine Aufgaben bei helpcheck ist?

Mein Name ist Peer Schulz, ich bin gebürtiger Düsseldorfer und Gründer von helpcheck. In der Vergangenheit habe ich in Startups in Bangalore, London und Berlin gearbeitet und vor 2 Jahren meinen Master an der ESCP Europe abgeschlossen. Leider, bzw. zum Glück, gibt es bei mir keinen standardisierten Tagesablauf und daher variieren auch meine Aufgaben täglich. Momentan beschäftige ich mich zum Beispiel intensiv mit dem Thema ‚Automatisierung von Prozessen’.

 

Wie ist helpcheck entstanden? Woher kam die Idee? Gibt es Mitgründer?

Phil Sokowicz und ich haben uns im Studium vor einigen Jahren kennengelernt. Die Idee ist aus der Not heraus entstanden. Es gab einen Fall in der Familie bei dem sehr viel in eine Lebensversicherung einbezahlt wurde, bei Kündigung jedoch nur ein Bruchteil ausbezahlt wurde. Als wir merkten, dass man als Einzelperson kaum etwas gegen die übermächtigen Konzerne ausrichten kann, war die Idee für helpcheck und „Justice-as-a-Service“ geboren.

Wer sind eure Zielkunden?

Prinzipiell jeder, der eine Lebens- oder Rentenversicherung zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen hat.

Du hast bei der diesjährigen Bits & Pretzels, Deutschlands größter Startup Messe, gepitcht und anschließend gewonnen – was war für eine Erfahrung?

Unsere Teilnahme war relativ spontan, dementsprechend war die Vorbereitungszeit kurz. Als wir es jedoch durch die Vorrunde geschafft haben und ich wusste, dass ich im Finale vor über 5.000 Zuschauern pitchen musste, dachte ich mir „schei*e, jetzt wird’s ernst“. Umso erleichterter war ich dann, als der Pitch gut ankam und uns sogar den Sieg verschafft hat.

Was sind eure Pläne für die Zukunft, habt ihr eine Vision?

Ziel ist es weitere Themen aufzunehmen um den Portal-Gedanke nach vorne zu bringen. Wir wollen überall agieren, wo Verbraucher Geld zurückfordern können.

Gibt es einen bestimmten Grund warum ihr in Düsseldorf sitzt? Wie würdest du Düsseldorf als Startup Metropole bewerten?

Düsseldorf hat sich als Standort durchweg positiv für uns erwiesen. Viele der Kanzleien mit denen wir zusammenarbeiten sitzen hier. Auch merkt man, dass sich in den letzten Monaten in der Stadt eine unglaubliche Dynamik entwickelt hat – das begrüßen wir natürlich sehr.

 

Hast du einen Rat, den du Neugründern oder Gründungsinteressierten mit auf den Weg geben würdest?

 Meiner Meinung nach waren die Zeiten zu gründen noch nie so gut wie heute – besonders in Düsseldorf gibt es momentan viele Events und Veranstaltungen für Gründungsinteressierte und Neugründer. Gleichzeitig sollte man den Fokus nicht verlieren und sich auf den Aufbau seines Unternehmens konzentrieren.